Verlorene Seelen! Kannst du dir überhaupt vorstellen,
was diese beiden Worte bedeuten? Hast du die geringste
Idee davon, was die grenzenlose Tiefe der furchtbaren
Bedeutung dieser beiden Worte ist? Welch ein Meer der
Tränen! Welch überwältigende
Ausbrüche von Weinen und
Zähneknirschen! Welche Ewig-
keiten der Verzweiflung!
Unwiederbringlich
verloren! Kein
Schein von
Licht auf diesem
teuflischen,
höllischen Weg hinab!
Verloren für ein Leben in
Herrlichkeit und Heiligkeit!
Verloren für Gott und die
Erlösten! Verloren, ohne
Himmel und Hoffnung!
Verloren! Ohne die Hoffnung,
jemals gefunden zu werden. Es gibt
nicht den leisesten Schimmer einer
entfernten Hoffnung. Die Zukunft wird im-
mer nur noch hoffnungsloser, schlimmer,
dunkler, verzweifelter, für alle Ewigkeiten!
Von Schmerz zu mehr
Schmerz; von Elend zu
mehr Elend; für immer und
ewig verloren! Verloren, weil
sie verloren sein wollten.
Verloren, währende ihr bes-
ter Freund gefunden wurde!
Verloren, während
Jesus sie suchte,
verloren, aber
sie wollten
sich nicht
finden lassen. Sie gewan-
nen den Schatten und
verloren das Eigentliche; sie gewannen die Dornen und verloren die Blüte; sie erhielten Leere und verpassten die Fülle; sie erhielten Feinde und verloren den einen Freund; sie erhielten ewiges Verderben und verloren ewiges Leben.
Verloren in der äußersten Finsternis! Verloren im Rauch der
Qual! Verloren im See, der mit Feuer und Schwefel brennt.
Verloren inmitten von geqüälten Dämonen.
Verloren! Verloren! Verloren!
Aus "The Witness", März 1936, Seite 56